Die Geschichte

1721 kaufte der Königlich-Preußische Ratsherr Gottfried von Jena die Güter Cöthen, Dannenberg und Falkenberg. Carl Friedrich von Jena vereinigte seine Gemeinden 1812 unter dem Patronat Cöthens und stiftete 1830 eine neue Kirche. Der Bau des neuen Gotteshauses unterlag der Aufsicht der preußischen Oberbaudeputation unter dem Vorsitz des Architekten Karl-Friedrich Schinkel. Somit entstand eine typisch klassizistische Saalkirche, die bis heute unter Denkmalschutz steht. Das Kirchenpatronat wechselte 1928 nach Falkenberg, sodass die Kirche an Bedeutung verlor. Im Krieg erhielt das Gebäude Risse und diente zu DDR-Zeiten als Lagerplatz für Baubrigaden. Dadurch blieb kein Innenleben erhalten. Die kleine Kirchgemeinde feiert seit den 50er Jahren ihre Gottesdienste im Kellerraum des alten Pfarrhauses.

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